Eingeschränkter Realisierungswettbewerb Kreativzentrum Karlsruhe
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In Zusammenarbeit mit Yöndel.Zimmerlin Architekten
http://architektinnen.com

Die Stadt Karlsruhe beabsichtigt den Neubau eines Kreativzentrums für etablierte Firmen aus der Kultur-und Kreativwirtschaftsszene auf dem Gelände des ehemaligen, denkmalgeschützten Schlachthof in der Karlsruher Innenstadt. Der Neubau entsteht neben dem kubaturgleichen Existenzgründerzentrum "Perfekt Futur" und neben dem sich aktuell in der Umsetzung befindenden "Wachstum- und Fertigungszentrum". Der Neubau ist daher innerhalb der dreidimensionalen Vorgaben des B-Plans zu entwickeln mit einer BGF von 3.800 m2.

Idee
Die Arbeitsrealität der kreativen Berufe setzt eine hohe persönliche Flexibilität und Innovationskraft voraus; das gleiche sollte auch von der Umgebung gefordert werden, in der Kreative arbeiten. Also weg vom Büro mit dunklem Korridor und hin zum offen-erschlossenen Gebäude, das es in dieser Form auch nicht im nachgenutzten Loft-Altbau gab.

Architektur
Tragstruktur, Fassadenelemente und Ausbauteile des Entwurfs sind bewusst einfach gehalten, um zu verdeutlichen, das ein innovatives Raumkonzept nicht unbedingt baukonstruktive Besonderheiten zur Folge hat, sondern auf konventionelle Bauweisen angewendet werden kann. Die Stützenfreiheit der Etagen wird durch eine geschossweise Stahlrahmenkonstruktion erreicht.

Diagonales Foyer
Eine "nicht notwendige" Treppe durchdringt das Gebäude und erlaubt zusätzliches Licht und Transparenz im Inneren des Gebäudes. Als diagonales Foyer erschließt sie alle Etagen und verbindet die Büros selbstverständlich mit dem Think Tank und der Dachterrasse im 4.OG. Dieses diagonale Foyer wird bei Veranstaltungen als Lobby genutzt, als Pausenort, informeller Treffpunkt, Besprechungsecke und als Erweiterung der klassischen Teeküchen in den Alltag eingebaut.